Workshop über

Merab Macharadse, künstlerischer Kursusleiter, Kandidat der pädagogischen Wissenschaften, Träger der Orden “ Für den Dienst an der Kunst” und “ Für besondere Leistungen”, Besitzer der Urkunde des Patriarchen. Prokrustesbett der Genauigkeit. Die letzten Jahre erlebt das System der theatralischen Ausbildung(wie auch das ganze Bildungssystem) nicht so sehr die Krisenzeiten als vielmehr die Zeit der gewissen Deformation. Diese Deformation ist vor allen Dingen mit dem Abstimmungsfehler der Methodologie der Unterrichtung der Spielleitung und der Künstlerischen Fertigkeiten verbunden. In den 80-er und 90-er Jahren wurde infolge der natürlichen Ursachen das strenge System der Methode von K.S.Stanislawski,das eine lange Zeit jeder Theaterschule zugrunde lag - sei es Theaterschule des MKTs(Moskauer Künstlerisches Theater), RATK(russische Akademie für Theaterkunst), Theaterschule namens M.S.Schepkin oder Theaterschule namens B.W. Stschukin. So wie die Bergmassive der natürlichen Erosion unterzogen wurden,so erwies sich auch die Stanislawski-Methode in vielen Sachen als verbraucht.Einflüsse von neuen Theaterrichtungen,neuen Namen und Regiesysteme zerfrassen sie durch echte und scheinbare Erfindungen und Neueinführungen. Es entstanden die neuen Theaterschulen,die alten wurden wiederauflebt-es wurde die Michail-Tschechow-Schule rehabilitiert,die Einflusse des japanischen und chinesischen Theaters,des europäischen Suchen von Bruck,Grot und vielen anderen Meistern des Theaters drangen durch.Die russische Theaterschule war von allen Winden durchweht für jeden Eintretenden geöffnet.Das konnte seinerseits nicht ohne Einfluss auf das Theater selbst,das vielstimmig und mehrsprachig geworden war,bleiben. Das Problem der Mehrsprachigkeit und Isolation des Theaterprozesses ist das Hauptproblem,mit dem heute die Berufsausbildung der Studenten-Regisseure konfrontiert wird.Das wird zum großten Teil durch das Fehlen der Basis der Theatersprache in den Theaterberufs-und-Hochschulen hervorgerufen. Heute,wo das Theater fast Jahrzehnte der getrenntheit erlebt hat,entsteht mehr den je die Notwendigkeit ,aufs Neue zu studieren,den Studenten richt nur den theatralischen “Sprachführer” beizubringen,der der Kommunikation mittels Klischeephrasen beim Nichtwissen der grammatischen Grundlagen der Bühnensprache dient,sondern auch vor allem das ABC der Theaterkunst. Eine lange zeit wurde dem System der einheimischen theatralischen Ausbildung die Stanislawski-Methode aufgezwungen,die sich allmählich in ein die Spitze abgebrochenes Dogma verwandelte und die natürliche Ablehnung hervorrief.Schon heute entsteht die Notwendigkeit der Rückkehr zur Quelle der Theatersprache,den es ist klar,dass ohne der Aneignung der Grundlagen,des eigenartigen”ABC-s” des Bühnenwesens,die Fortbewegung unmöglich ist,Das technische Training ist die Grundlage für alles.So wie Maler sich Zeichnung und Komposition aneignen(und das ist deren Technik),so muss auch ein Schauspieler seinen Körper und seinen seelischen Apparat beherrschen,und der Regisseur muss die Analyse des dramatischen Textes beherrschen und die Aufgabe festlegen. Das pädagogische Hauptparadigma des Prozesses der Berufserziehung eines Studenten-Regisseurs besteht darin,dass die Stanislawski-Methodologie nicht als eine starre Theorie aufgenommen und dargestellt wird,sondern als ein lebendiges und sich entwickelndes System-Fundament,auf dem sich ständig verändertes Gebäude des modernes.

 

Theaterlebens errichtet wird.Auf der Grundlage der bewussten Arbeit des Schauspielers an sich selbst ist alles möglich-A.M.Ostrowski, Samuel Beckett, Berthold Brecht, Jean Kokto, W.Meyerhold, J.Wachtangow. In diesem Fall hat es keinen Sinn,den Systemen und Methoden gegeneinander zu kämpfen,jedem System wird der praktische Inhalt entnommen indem eine Poliphonie und vielseitige Palette der einfachen theatralischen Wahrheiten entsteht. Nicht jede Methodolie ist ein Lehrbuch fur den Selbstunterricht, und wie der Konig aus dem “Aschenputtel” von E.Schwarz gesagt hat: “Keine Beziehungen werden es ermoglichen,ein Fuss kleiner zu machen,die Seele großer und das Herz edler”. Stanislawski lehrte Wahrheitsliebe und Genauigkeit,ihm folgend kann man wiederholen, dass die Genauigkeit jeder winzigen Geste,jeder Bewertung,in allen Bestandteilen des Bühnenstücks jener Pfad ist,der die Studenten von Dilettantismus zum wahren Professionalismus fuhrt. Die Teilnahme an internationalen Festivals (ITF): 2010 Juli-August ITF «Lacoste» (Provence, Frankreich) unter der Schirmherrschaft von P. Cardin . " Vier Frauen" nach Drama A.P.Tschechow "Drei Schwester". Regisseur wurde ausgezeichnet mit dem Orden des"Espace Pierre Cardin " Für die gegenseitige Durchdringung der Kulturen und die Suche nach neue Vokabular des Regie". Mit ITF-Diplomen in Kategorie "Debüt" wurden ausgezeichnet E.Bikeeva (Olga), V.Naumowa (Mascha), A.Naumowa (Irina), N.Schirobokich (Andrej). Im Mai 2011 auf ITF " Bavarian Cultural Initiative" (Deutschland; Regensburg) aufgeführte Stück "Mozart und Salieri" wurde die beste studentische Produktion des Schuljahres 2010-2011 genannt. L.Merabischwili (Mozart) und J.Dechnich ( Schwarze Mann) wurden mit Diplomen ausgezeichnet. Im Juni 2011 auf ITF "Bosphorus Agonen. Melpomenas Strand." (Krym. Ukraine) das Stück "Hamlet, der Prince von Dänemark hat in Kategorie "The Best Student Performance" gewonnen. Als "Bester Männliche Schauspieler" wurde A.Ewsejko ( Hamlet) und als"Beste Nebenrolle" E.Achmedowa ( der Totengräber) ausgezeichnet. M.S.Makharadse war auch als Mitglied der Jury bei folgenden internationalen Festivals tätig: "Kinotavrik" -Sochi. Die Russishe Föderation.2008. "Viva Italia"- Florence. Italia.2009 "Festival der I.Kalman" - Siofok, Ungarn. 2008, 2009. "Brücken der Freundschaft:" - Prag-Wien, 2011.

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